Motorräder

Motorräder haben mich schon immer fasziniert und begleitet. Angefangen von einer NSU Quickly meines Vaters mit der ich schon als 10 jähriger auf dem Grundstück meiner Eltern rumgefahren bin. ich möchte jetzt nicht erzählen was passierte als sie das rausbekommen haben! Weiter ging es mit 15 über eine Mofa, mit 16 kam dann eine Zündapp GTS 50 (mit Holländerauspuff - für die Experten unter uns). Mit 18 wurde dann natürlich der 1er Führerschein gemacht. Zwecks Geldmangel gab es dann erstmal einen alten Vespa Roller (200 Rally) - zu einer Zeit in der kaum noch jemand einen Roller fuhr. Doch das hielt mich nicht davon ab mit diesem Roller auch schon zu zweit oder allein auf große Tour nach Holland oder sogar nach London zu machen. Mit Zelt und viel Regen, aber doch mit unglaublichen Eindrücken. Der 200er Rally verließ mich dann nach einem Unfall und wurde ersetzt durch einen Vespa P 200 E. Dieser wurde dann verkauft und durch meinerstes "richtiges" Motorrad eine Honda 500 Silver Wing (das war die alte Güllepumpe mit einer kleinen Gold Wing Verkleidung) ersetzt. Mit dieser wurde der Radius schon größer - die ersten Risen bis ans Mittelmeer begannen. Das Studium begann - das Geld wurde knapper - das Mopped mußte erstmal verkauft werden, aber 2 Jahre später kam eine MZ 250 ETZ ins Studentenleben. Sie war billig damals, aber immer zuverlässig - obwohl an das Rän än Täng als Sound habe ich mich nie gewöhnt.

               

                

Nach Abschluss des Studiums wurde dann (als das geld reichte) die erste Honda Transalp gekauft, nach einem Jahr und einemUnfall am Gardasee wurde dann dem Motorrad fahren abgeschworen auf Drängen meiner damaligen Frau. Die konnte das ständige Jammern aber anscheinend irgendwann nicht mehr ertragen und schenkte mir ein Jahr später wieder eine Transalp. Mit dieser fuhr ich viele schöne Touren. Ob in der Nähe (Harz, Elm, Weserbergland) oder in die Alpen. Allerdings waren die 600 km Autobahn Anfahrt bis zum Alpenrand nicht ganz so einfach mit der Transe, so wurde dann 1999 als die Varadero rauskam durchgetauscht. Die Varadero war nun ein treuer Begleiter für viele große und kleine Touren mit vielen neu gewonnen Freunden und Bekannten (Varadero Forum) innerhalb Europas.            2003 wurde diese dann durch die neue Varadero mit Einspritzung getauscht mit der ich eine Tour in und quer durch die Türkei gemacht habe.

        

2004 erwärmte sich mein Motorradherz dann für die Marke KTM. Es wurde eine 2003er KTM 950 Adventure GO - die relativ neue KTM Zweizylinder Maschine. Wunderschön und für jedes Gelände zu haben. Da eine neue Idee - die Umrundung der Welt auf einem Motorrad als neue Idee geboren wurde kam noch eine LC 4 Adventure hinzu. Einzylinder, Vergaser, unverwüstlich und leichter als die 950 und nach einigen Verbesserungen reisefertig!

               

2005 wurde dann die 950er durch eine KTM 990 Adventure gewechselt. Die LC 4 bestand ihre Feuertaufe bei der Durchquerung von Afrika im Frühjahr 2007 und die LC 8 machte die Strassen in Europa unsicher. Super - zufrieden - so dachte ich bis zum Herbst 2007 als der Plan geboren wurde nach Afrika nun Südamerika anzugehen und plötzlich meine Frau mit wollte - mmmhm - schön, aber: die LC 4 zu zweit - nee, das ging gar nicht. die 990er - zuviel Elektrik. Also wurde "schweren Herzens" noch mal eine gebrauchte KTM 950 S Baujahr 2005 angeschafft und durch einige Modifikationen auf die Reise vorbereitet - die bekam dann meine Frau zum Muttertag - weil wurde ja extra für Sie angeschafft!

Daneben war ich schon welt weit auf vielen anderen Leihmaschinen unterwegs. Ob mit einer Enfield Bullet in Indien, mit einer BMW 1000 GS in Namibia, mit einer BMW 1200 LT in Japan, oder einer kleinen Kawasaki in Australien oder einer Honda in Thailand. Reisen mit dem Motorrad heisst für mich offen den Menschen entgegen zu treten, frei die Landschaft zu geniessen, das Wetter mit all seinen Seiten zu erleben. Es ist für mich die schönste Art zu reisen.


Ausrüstung

Im Laufe der Jahre hat sich einiges an Ausrüstungsgegenständen angesammelt - als falsch oder überflüssig sich erwiesen - oder hat sich bewährt. Das will ich euch nicht ganz vor enthalten:

Gepäcktransport: Nach etlichen Alukoffern, sei es von Roger Guhr, Touratech oder anderen Firmen (die ich allesamt auf Reisen erfolgreich zerstört habe, bin ich nun bei Pelicase gelandet. Und hier die Pelicase 1440. Ich habe die Pelicases an etwas angepasst und an die normalen Gepäckaufnahmen gemacht. Sie sind praktisch unzerstörbar und ich kann sie nur bestens empfehlen. Wer sich nicht selbst die Mühe machen möchte und die Koffer umbauen möchte kann das von einem Freund von mir fertig bekommen: www.endurokoffer.de.

Anstatt Tankrucksack habe ich mir jetzt einen richtigen Kamerarucksack als Tankrucksack umgebaut. Dazu habe ich einen Lowepro Mini Trekker auf ein Tankrucksack "Untergestell" befestigt mit Schnallen. Zum einen sind die Reissverschlüsse super haltbar und wenn ich mich mal ohne Motorrad bewege, habe ich einen echten Rucksack. Das hat sich super bewährt.

Wer viel fotografiert kommt unterwegs nicht ohne Technik aus.                                                                                                       Da wäre zunächst mal ein Computer - ich kam vom Laptop über Netbook jetzt schliesslich zu einem Tablet (Acer Iconia 540 W) mit Windows 8. Der grosse Vorteil beim Acer ist neben dem sehr handlichen Format des Tablett selbst, auch der Stromadapter (der bei Laptops und Netbook oft fast genauso groß vom Volumen ist wie der Computer). Das Stromteil des Acers hat gerade mal die Grösse eines normalen 220 Volt Steckers. Transportiert habe ich meine Computer einfach immer in Eagle Creek Pack it Taschen zwischen meiner Wäsche. Trotz einiger Unfälle und Stürze ist den Computern noch nie etwas passiert.

to be continued.